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Virtuelle Trainings- und Coachingformate – ein echter und nachhaltiger Gewinn

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Marcel-Michael Prager | Head of Excellence

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16.06.2020

time

5 min.

In Zeiten von Corona und aufgrund der damit verbundenen Vorsichtsmassnahmen sehen sich Unternehmen gezwungen, zeitnah umzudenken und eine Alternative für ihre normalerweise vor Ort im Unternehmen durchgeführten Sozialkompetenz- & Kommunikationstrainings- und Coachingformate zu suchen. Wenn wir die Trainings- und Mitarbeiter-Begleitung nicht physisch durchführen können, dann vielleicht virtuell, haben sich da viele Qualitäts-, Trainingsverantwortliche und Coaches gedacht und umgehend damit begonnen, ihre Trainings- und Coachingformate zu digitalisieren.

Was eigentlich zunächst als kurzfristige und vorübergehende Massnahme gedacht war, stellt sich nun ganz generell als Option mit grossem Potenzial heraus. Gut möglich, dass virtuelle Trainings und Coachings auch mittel- und langfristig vermehrt zum Einsatz kommen werden.

Denn wer dieses Transformations-Projekt jetzt richtig angeht, kann daraus neue, und auf die eigenen Bedürfnisse genau angepasste, Formen von Weiterbildungsangeboten, Qualitätssicherungsformaten und Coachings auch für das Home Office der Zukunft entwickeln, die entweder komplett virtuell oder in einer hybriden Kombination von virtuellen und physischen Aktivitäten vor Ort stattfinden können, und die man sicherlich auch nach Corona nicht missen möchte. Trainings- und Coachingformen, die tatsächlich ganz neue Möglichkeiten eröffnen und viele Vorteile mit sich bringen können – speziell in einer «Zukunftswelt», in welcher das Home Office eine wichtige Rolle spielen wird.

Gut möglich, dass virtuelle Trainings und Coachings auch mittel- und langfristig vermehrt zum Einsatz kommen werden.

Dieser Blogartikel soll aufzeigen, was für ein grosses Potenzial und welche Chancen in diesen neuen virtuellen und hybriden Trainings- und Coachingformaten stecken und weshalb es sich für Unternehmen durchaus lohnt, sich jetzt aktiv mit diesem Thema zu befassen, wenn sie es nicht schon getan haben.

Welche Chancen bieten virtuelle Sozialkompetenz-/ Kommunikationstrainings- und Coachingformate?

Im ersten Moment war der Gedanke, Sozialkompetenz-/ Kommunikationstrainings und Coachings nicht mehr wie gewohnt vor Ort in der Form von Workshops und mithilfe von interaktiven Gruppenarbeiten abhalten zu können, für viele Trainings- und Coaching-Verantwortliche herausfordernd. Bildeten doch gerade das Miteinander und die Interaktion im Team die Basis für Trainings vor allem in Bereichen wie Kundenkontakt und Kommunikation. Wie sollte man ohne Gruppenarbeiten und Breakoutsessions auskommen? Erste Versuche der Umsetzung im virtuellen Raum zeigten allerdings rasch Erfolge und machten deutlich, dass es durchaus sehr positive Aspekte gibt, wenn man Trainings und Coachings online durchführt. Folgende Erkenntnisse aus der Praxis und sogleich neue Chancen sind dabei aufgefallen.

 

Interaktion und Lebendigkeit in der Virtualität
Der Schlüssel liegt in der Kompetenz, das Design des virtuellen Formats optimal zu gestalten. Jeder kennt die ermüdenden Online-Trainings: eine PowerPoint über Screen-Sharing, untermalt mit einer Audiospur des Vortragenden. Diese Art der Wissensvermittlung ist weder beliebt noch nachhaltig. Unsere Lösung geht daher einen anderen Weg. Die Abbildung der interaktiven Realität, Spass und viele Pausen bilden das Fundament unseres Erfolges. Die Teilnehmenden erleben den virtuellen Raum und die virtuelle Realität fast identisch wie in Wirklichkeit, wenn sie in der virtuellen schönen Trainingsumgebung – wie unser PIDAS Online-Trainings-Center (P-OTC) sie bietet, lernen können. Unser P-OTC hat sogar eine wunderbare Lounge mit Blick aufs Meer: Das begeistert unsere Teilnehmenden und sie lernen gut!

  • Besserer Fokus
    Die Teilnehmenden können sich, sofern es denn ihre Home Office Situation zulässt und sie sich genügend abschotten können, ganz auf das Training oder Coaching konzentrieren und fokussieren. Bei Trainings vor Ort gibt es häufig Störungen von aussen, Leute kommen rein und möchten etwas von einzelnen Teilnehmenden, Anrufe, die Putzequipe, usw. stören. Fast bei jedem Training oder Gruppen-Coaching gibt es den einen oder anderen Teilnehmenden, der am Trainingstag nicht ganz so viel Lust aufs Lernen hat und mit seinem Verhalten ablenkt. Solche Situationen kommen im Online-Training oder Online-Coaching weniger vor. Die Teilnehmenden sind zwar virtuell verbunden, aber fokussierter, da sie alleine am Bildschirm arbeiten. Auch Ablenkungen, wie sie bspw. im Workshop-Raum vorkommen können, wo viel mehr «Gefahren zur Defokussierung» liegen, gibt es im virtuellen Raum kaum.

  • Grössere Flexibilität
    Wer kennt das nicht? Gerade Formate mit mehreren Teilnehmenden erfordern genaue Planung, oft schon Monate im Voraus. Termine müssen koordiniert, Räume reserviert werden, evtl. Reisen und Hotels organisiert, wenn die Teilnehmenden weiter weg wohnen, vielleicht auch Pausenverpflegung und Mittagessen. Und dann klappt es zum Schluss trotzdem nicht, weil wichtigere und ganz dringende Verpflichtungen anstehen oder jemand krank ist. Viel Aufwand umsonst. Das virtuelle Format bietet da eine viel grössere Flexibilität. Es wird kein physischer Meeting-Raum benötigt, Anreisezeiten der Teilnehmer fallen weg, und der zeitliche Aufwand wird dadurch entsprechend geringer. Zudem kann ein Trainingsformat beispielsweise in mehrere kleine Einheiten unterteilt werden, sodass nicht das ganze Training am Stück stattfinden muss und einfacher ins restliche Tagesgeschäft integriert werden kann. Ein Training kann auch viel unkomplizierter verschoben werden, um wenige Stunden oder auch Tage, wie es eben passt. 

  • Gute und effiziente Zusammenarbeit in der Gruppe
    Bei virtuellen Formaten mit mehreren Teilnehmenden kommen spezielle Werkzeuge und Methoden für den virtuellen Raum zum Einsatz, die gegenüber einem herkömmlichen Training/Coaching sogar einige Vorteile bieten können. Ein Co-Creation-Tool (Bspw. MURAL oder Miro) ermöglicht gemeinsame Brainstorming-Sessions, deren Ergebnisse dann direkt schriftlich auf dem Bildschirm dokumentiert werden, was sicherstellt, dass alle auf dem gleichen Stand sind, und dass im Anschluss allen eine saubere Dokumentation des zusammen Erarbeiteten zum Nachlesen zur Verfügung gestellt wird.

    Viele Online-Konferenztools (Bspw. Zoom oder Teams), bieten zudem die Möglichkeit, einzelne Untergruppen oder Teams direkt aus der Plenumssession in individuelle Breakoutsessions zu verteilen, um dort Gruppenarbeiten durchzuführen oder einzelne Themen separat zu besprechen. Dies geht virtuell viel schneller und einfacher, da sich die Teilnehmenden nicht physisch in andere Räume verschieben müssen und auf dem Weg vielleicht noch verloren gehen, weil sie beispielsweise von Arbeitskollegen mit ach so wichtigen Anliegen abgefangen und aufgehalten werden. Im virtuellen Raum kann der Moderator die Teilnehmenden, wann immer gewünscht, per Klick wieder ins Plenum zurückholen und alle versammeln. Er kann dann einzelnen Personen die Sprecherrolle übergeben, die dann direkt die Ergebnisse aus ihrer Gruppensession präsentieren können – dafür muss er einfach nur den Screen teilen. Einfacher geht’s nicht.

  • Mehr Nachhaltigkeit
    Virtuelle Sozialkompetenz-Trainings unterstützen die Nachhaltigkeit der einzelnen Schulungsthemen, indem sehr einfach kurze Repetitionstrainings online geschalten werden können, die die Teilnehmenden, sortiert nach einzelnen Themen, nach Wunsch in ihren Arbeitsalltag einbauen können. Speziell die nachgelagerte virtuelle Begleitung in Form von virtuellen Coachings und Feedbackgesprächen fördert die nachhaltige Verankerung.      


Die meisten von uns sind sich natürlich die vor Ort-Sozialkompetenz-Trainings und den jederzeit möglichen Austausch mit der damit verbundenen Spontaneität gewohnt, und wir schätzen die Vorteile, die eine physische Präsenz mit sich bringt. Dennoch wird deutlich, dass auch neue virtuelle Sozialkompetenz-Trainings- und Coachingformen durchaus innovative Möglichkeiten bieten können.

Probieren geht über Studieren

Man muss sich auch überhaupt nicht für eine der beiden Formen: «Präsenz» oder «Virtuell» entscheiden, sondern kann die beiden Formen je nach Belieben und Bedürfnissen zu neuen, hybriden Formaten kombinieren eine grosse Chance für die Zukunft bei einem etwaig höheren Anteil von Home Office-Arbeit. So kann eine Teilnehmergruppe zum Beispiel nur die Vorbereitung zu einem vor Ort-Training online absolvieren. 

Seien Sie offen und involvieren Sie Ihre Mitarbeitenden bei der Frage nach der optimalen Ausgestaltung der Trainings und Coachings! Fragen Sie nach, inwiefern Formate auch weiterhin virtuell, physisch oder gar in einer hybriden Form gewünscht werden. Gehen Sie auf die Bedürfnisse ein – das zeichnet Sie und Ihr Unternehmen auch aus. Vielleicht können Sie ja sogar jeweils den Teilnehmenden selbst die Wahl überlassen, ob sie ein Online-Training oder ein physisches Training besuchen wollen – je nachdem, wie ihre Home Office Situation oder ihre Lernvorlieben aussehen. Wenn die Umgebung für den Teilnehmenden passt, kann ihn das Wissen online sogar noch besser erreichen.

Man muss sich auch überhaupt nicht für eine beiden Formen: «Präsenz» oder «Virtuell» entscheiden, sondern kann die beiden Formen je nach Belieben und Bedürfnissen zu neuen, hybriden Formaten kombinieren – eine grosse Chance für die Zukunft bei einem etwaig höheren Anteil von Home Office-Arbeit.

Wir haben hier nur einige der Möglichkeiten und Vorteile von virtuellen Trainings und hybriden vor Ort/virtuellen Trainings aufgezählt. Dabei gibt es kein falsch und kein richtig - es ist häufig die Kombination, die am Ende passt. Es geht darum, für Ihr Unternehmen und Ihr Format die beste und geeignetste Trainingsform zu finden.     

Sehr gerne teile ich die Erfahrungen, die ich mit den neuen Tools und interaktiven Sozialkompetenz-Trainings- und Coachingformaten gemacht habe, mit Ihnen und hoffe, ich konnte Sie motivieren, Ihre aktuellen Trainingsformate zu überdenken und neue Formen in Erwägung zu ziehen. Ich würde mich sehr freuen, Sie bei der Gestaltung eines individuellen Trainingsformats unterstützen zu dürfen.

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Nachhaltige gemeinsame Entwicklung der Mitarbeiter und Führungskräfte zu High Performance mit Spass und Freude an der Arbeit – ist meine Begeisterung. Pragmatische Ausbildungs-, Qualitätssicherungs- und Kulturchange-Programme, basierend auf der Strategie und mit Fokus auf den Mensch, stellen die Basis für unseren Erfolg dar.

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